Erich’s „Gedanken zum Fest der heiligen Familie“

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Hoffentlich haben alle die Weihnachtsfeiertage gut, besinnlich und erbauend überstanden. Die Zeit schreitet voran. Und so feiert die Christenheit am kommenden Sonntag das Fest der heiligen Familie. Der Traummann Josef, der alles für seine Familie getan hat, von dem steht in der heiligen Schrift: „Da stand er in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter ….“ (Mt 2, 14)

Als Glaubende sind wir durch viele Menschen, die heute aus unterschiedlichen Gründen auf der Flucht sind, herausgefordert; selbstverständlich geht es um konkrete Hilfe, aber ebenso um konkrete Arbeit an der Überwindung der Fluchtursachen. Eine Aufgabe, an deren Lösung wir wahrscheinlich nie zu Ende kommen werden. Allerdings könnten wir für eine Politik werben, die nicht Flüchtlinge als Problem nur begreift, sondern die alles daransetzt, die Lebensbedingungen in ihren Herkunftsländern zu verbessern, damit die Menschen sich in ihren Ländern beheimatet und zuhause fühlen können. Das könnte bedeuten, dass wir nicht nur wirtschaftliche Interessen vertreten, sondern die Menschen selbst in den Blick nehmen, für sie sorgen, dass ihnen Bildung, Arbeit und Selbstbestimmung ermöglicht werden. Wenn aber nur Interesse an Gewinn besteht und letztlich die Menschen nur als Wirtschaftsfaktor betrachtet werden, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn sie in Scharen zu uns kommen und sich das holen, was ihnen eigentlich zusteht. Die Güter unserer Erde gehören allen Menschen. Es ist sind Geschenke Gottes an alle Menschen, egal ob sie auf der Erde wachsen oder als Bodenschätze in der Erde schlummern.

Allen wünsche ich einen gesegneten Sonntag und eine gelungene letzte Woche im alten Jahr 2019.

Liebe herzliche Grüße

Ihr und Euer Erich Elpers

Lk 2,15-17

15 Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.

16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.

17 Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

Lk 2

18 Und alle, die dabei waren, staunten über das, was ihnen die Hirten erzählten.

19 Maria aber bewahrte all das Gehörte in ihrem Herzen und dachte viel darüber nach.

20 Die Hirten kehrten zu ihren Herden zurück und priesen Gott und dankten ihm für das, was sie gehört und gesehen hatten. Es war alles genauso gewesen, wie der Engel es ihnen verkündet hatte.